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2020/2021:


Die „Neue Kaiser Jubiläums-Warte“ ist für den Publikumsbesuch frei gegeben!

Nach der Vollendung des Fundaments konnten die Stahlbaumontagen beginnen. Diese wurden von der
Fa. Unger Stahlbau GmbH, Oberwart, u.a. mit Hilfe eines 65 m-Auslege-Mobilkrans durchgeführt.

                         

                         

Der fertige Turm zeigt sich sehr ästhetisch, schmal, regelrecht filigran, er ist aber gleichzeitig überaus funktional.
Die flachen Treppenstufen machen das Besteigen leicht, die Breite von 1,20 m erlaubt, dass 2 Leute bequem nebeneinander
gehen können. Die riesige oberste Plattform in der Größe von 7x7 Metern gibt ein Gefühl von Freiheit und Weite.

                         

Die neue Höhe von 20 Metern - der alte Turm hatte nur 15 Meter - ermöglicht einen ungehinderten, gigantischen Rundumblick
über Perchtoldsdorf und Wien bis Bratislava, bis zum Leithagebirge und zum Windpark in Ebreichsdorf. Der Steinbruch Gaaden
kann gut eingesehen werden, die Blickachse gegen Südwesten reicht bis ins Helenental.

            

Die Außenanlage wurde mit 3 bequemen Chill-Liegen und 2 Tisch-Bank-Kombinationen ausgestattet, die Gedenkstätte wurde überarbeitet
und mit einem neuen Holzkreuz aufgewertet. Demnächst wird das aufwendig restaurierte historische Portal neu montiert werden.

       


Neubau der Kaiser Jubiläumswarte im Zeitplan

Wie hinlänglich bekannt, war eine Sanierung der im Jahre 2019 aus Sicherheitsgründen gesperrten
alten Warte nicht mehr möglich. Hier die letzten Fotos aus dem Oktober 2020 bzw. dem Februar 2021:

            

            

Zur Erinnerung einige Detailfotos:

                         

Der Abbruch des Objektes war nicht zu verhindern und bald war klar, dass ein Neubau folgen muss:

Nachdem die Finanzierung gesichert war, entschied sich das technische Team des Vereins in Rücksprache
mit den Sponsoren nach mehreren Variantenstudien dafür, das Modell einer 20 m hohen, schlanken und
eleganten Warte umsetzen zu wollen.

                                  

Die innenliegenden Treppenläufe geben den Benutzern viel Sicherheit, ein traumhafter Rundblick wird
von der 6,50 m x 6,50 m großen Aussichtsplattform möglich sein. Im Hanggelände unterhalb der Warte soll
ein einladender Waldruheplatz, das „Kaiser-Platzl“, mit Tisch-Bank-Kombinationen und Chill-Liegen entstehen.

Der fast eben verlaufende Verbindungsweg zur Warte wird sich als Flanierweg, als „Sisi-Promenade“, anbieten.
Das historische Zugangs-Portal der alten Warte wird übernommen, die ostseitig gelegene Gedächtnisstätte wird
überarbeitet, der Platz davor z.B. für Feldmessen etwas erweitert. Westseitig der Warte wird der kleine Platz
beschottert, es ist dies der zukünftige Standort für die Vereinsfahne.

Die Abbrucharbeiten konnten bereits Ende März erfolgreich abgeschlossen werden:

            


            

Ein spontanes Handyvideo dokumentiert das Fallen des alten Turms:

                                  

Die Außenanlagen stehen im Rohbau und dienen als Baustelleneinrichtung, sie werden nach der Endmontage des Turms
aber großzügig zur Wald-Ruhefläche mit Tisch-Bank-Kombinationen und Chill-Liegen („Kaiser-Platzl“) und einem
3,5 m breiten Flanierweg („Sisi-Promenade“) zurückgebaut werden:

            

Das Fundament musste nach eingehenden statischen Untersuchungen ertüchtigt werden:

                             


            

Nach seiner Aushärtung kann der eigentliche Stahlbau Mitte / Ende Mai beginnen. Die im Werk vorgefertigten
Stahlelemente werden dann vor Ort zusammengefügt und endmontiert werden. Hier das Planer-Team bzw. der Vorstand
bei der Werksbesichtigung bei der Fa. Unger Stahlbau GmbH in Oberwart:

            

Anschließend werden die Freiflächen finalisiert werden. Aus heutiger Sicht kann der Bauzeitplan exakt eingehalten
werden, und Ende Juni 2021 darf mit der Fertigstellung des Gesamtprojektes und einer offiziellen Freigabe der neuen Warte
gerechnet werden.
Die aktuell geltenden umfassenden coronabedingten Einschränkungen für Outdoor-Veranstaltungen haben den Plan eines
großen Eröffnungsfestes noch vor dem Sommer für alle leider zunichte gemacht. Der Vereinsvorstand plant aber dies
Ende September / Anfang Oktober nachzuholen. Wir informieren Sie zeitgerecht...


2019:                                 ( ⇑ zum Seitenanfang )


Präsentation umfangreicher Umbauarbeiten und Aktivitäten beim „Familientreffen“

Dem Mödlinger Forststadtrat DI Dr. Leo Lindebner ist es als neuer Obmann des Anningervereines gelungen die
Bürgermeister des Anningergebietes Rainer Schramm (Gaaden), Ferdinand Köck (Gumpoldskirchen), Robert Weber MSc.
(Guntramsdorf), Mag. Erich Moser (Hinterbrühl), Abg.z.NR Hans Stefan Hintner (Mödling) und Herbert Janschka (Wr. Neudorf)
zur Unterstützun dringender und unaufschiebbarer Arbeiten, insbesondere beim Schutzhaus Krauste Linde (Gemeindegebiet
Gaaden), zu gewinnen. Auf der Grundlage eines Einwohnerschlüssels werden von den Gemeinden für die nächsten 5 Jahre
Subventionskostenbeiträge geleistet.

            


            

Die seit der Neuaufstellung des Vereines durchgeführten Bau und Umgestaltungen der Krausten Linde und die umfangreichen
organisatorischen und behördlichen Erledigungen wurden nunmehr vorgestellt. Dem Verein steht mit Vizeobmann Baumeister
Ing. Herbert Ribarich, Hüttenreferent Helmut Nossek und DI Hubert Janku ein gut organisiertes Technikerteam zur
Verfügung, so konnte etwa die Kanalsanierung, der Toilettenumbau, die hangseitige Trockenlegung des historischen
Saales (Holzbau), der Abriss baulich desolater Nebengebäuden und Neuerrichtung von Funktionsbaulichkeiten sowie
die komplette Neugestaltung des Außenbereiches abgewickelt werden.

            


            

Ein funktionaler wie auch optisch ansehnlicher Jägerzaun umfriedet das Areal, ein kleiner Streichelzoo mit
Ziegenhaltung ist entstanden. Zu den Vereinsobjekten gehört weiter das Schutzhaus „Anningerhaus“, auch hier
erfolgten Adaptierungen. Dem Anningerverein gehören auch die „Steinerne Warte“ und die „Jubiläumswarte“,
7 Quellen und an die 130 km Wanderwege zur Betreuung. Eine Standsicherheits- und bautechnische Überprüfung der
Jubiläumswarte im Mai hat grobe Schäden (Verrostungen) und eklatante Sicherheitsmängel bei Betretung aufgezeigt,
eine sofortige Sperre der Anlage war notwendig.

            


            

Eine Sanierung bzw. Renovierung wäre nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich, sodass die Variante eines
attraktiven Neubaues im Raum steht, an einer Finanzierung der Neuerrichtung wird seither gearbeitet. Erledigt
wurden auch viele Detailarbeiten, es wurden alle erforderlichen wasser-, gewerbe,- forst- und naturschutz-
behördlichen Genehmigungen auf Stand gebracht, ebenso wurden die Pachtverträge mit der ÖBF-AG und Pachtverträge
mit den Hüttenwirten neu aufgestellt. Weiter wurden die Vereinsstatuten aktualisiert, an einer neuen Hompage wird
gearbeitet. Der beliebte Anningerkirtag wird künftig im wetterstabilen Wanderherbst abgehalten werden, als Termin
für 2020 ist der 20. September festgelegt.


Vorstandssitzung mit den Anningerbürgermeistern

Der Verein der Naturfreunde vom Jahre 1877 ist für den Ausflugstourismus im Anningergebiet von zentraler Bedeutung,
so stehen die Schutzhäuser Anningerschutzhaus und Waldrast Krauste Linde, die 2 Aussichtswarten Kaiser Jubiläumswarte
und Steinerne Warte sowie 130 Kilometer Wanderwege in der Verantwortung des Vereinsgeschehens.

Der seit April des heurigen Jahres neu installierte Vorstand hat als eine der ersten Aktivitäten die in einem sehr
schlechten Zustand stehende Jubiläumswarte bautechnisch überprüft. Die Ergebnisse von zwei eingeholten Gutachten erforderten
eine sofortige Benützungssperre. Bemühungen in Richtung einer Neuerrichtung, jedoch vor allem zur Finanzierung eines Neubaus
sind seither im Laufen. Für die Neuplanung ist eine Kooperation mit der HTL Mödling angedacht.

Dringende Arbeiten wurden zur Wasserversorgung beim Anningerschutzhaus und zur Neuerrichtung der WC-Anlage in der Krausten
Linde erledigt. Mit den Österreichischen Bundesforsten konnte eine Pachtfläche von 1500 m² um die Krauste Linde herum ausverhandelt
werden, der Außenbereich kann mit einem Holzzaun eingefriedet und neu organisiert werden.
Weiters wurden Angelegenheiten mit der Wasserrechts-, Gewerberechts- und Baubehörde auf Stand gebracht, überarbeitet wurden auch
die Vereinsstatuten.

Der Vereinsvorstand und die sechs Anningerbürgermeister der Gemeinden Mödling, Guntramsdorf, Gumpoldskirchen, Gaaden, Hinterbrühl
und Wr. Neudorf wollen vor dem Hintergrund eines stärker werdenden Naherholungstourismus das Anningergebiet attraktiver machen.
Dabei sind gut ausgestattete Schutzhäuser, Aussichtswarten und Wanderwege eine wichtige Infrastruktur.

                             
v.l.n.r.: Klaus Percig, Hansjörg Preiss, Rainer Schramm, Ferdinand Köck, Otto Pferschy, Robert Weber,
Ulla Freilinger, Helmut Nossek, Ferdinand Rubel, Hubert Janku, Leopold Lindebner

Für die Bevölkerung und die Ausflügler am Anninger wird es am 27. November um 16.00 Uhr (Treffpunkt Zur Waldrast Krauste Linde)
die Gelegenheit geben, den Verein der Naturfreunde vom Jahre 1877 näher kennen zu lernen. Seitens des Obmannes Leopold Lindebner
wird es eine Präsentation zu den Vereinsaktivitäten geben.


Ende der Sommerpause auf der "Krausten Linde"

Die Waldrast Krauste Linde ist aus der Sommerpause zurück und hat ab 31.08.2019 wieder geöffnet. Der Gastbetrieb
wird durch die noch andauernden Bauarbeiten, die im hinteren Bereich des Gebäudes stattfinden, nicht gestört.

            

Seit Anfang August wird an der Neugestaltung der WC-Anlage der Waldrast Krauste Linde emsig gearbeitet. Aufgrund von
massivem Felsgestein kam es allerdings zu einer Verzögerung der geplanten Fertigstellung, die mit Anfang September 2019
terminiert war. Die an der Neugestaltung der WC-Anlage involvierten Firmen setzen alles daran, dass der Abschluss der Arbeiten
so schnell wie möglich geschieht. In etwa 14 Tagen kann die neue WC-Anlage dann in Betrieb genommen werden.

            

Bis zur endgültigen Fertigstellung der WC-Anlage werden den Gästen der Waldrast Krauste Linde drei mobile WCs (zwei für Damen
und eine für Herren) zur Verfügung stehen. Der Vorstand des Verein der Naturfreunde in Mödling vom Jahre 1877 wünscht allen
Besuchern einen schönen Aufenthalt in der Waldrast Krauste Linde!


Beste Stimmung beim 13. Anningerkirtag!

Der Verein der Mödlinger Naturfreunde vom Jahre 1877 lud am 16. Juni zum dreizehnten Anningerkirtag ein,
der heuer alleine am Anningerhaus stattfand. Bei strahlend blauem Himmel verwöhnten das Team rund um Pächter
Walter Maresch mit vielen Köstlichkeiten und Fassbier die zahlreichen Gäste.

            


            

Die diesjährige Patronanz hatte Guntramsdorf und neben Bürgermeister Robert Weber feierten auch die
Ortschef-Kollegen Hans Stefan Hintner aus Mödling, Erich Moser aus der Hinterbühl und Ferdinand Köck
aus Gumpoldskirchen mit. Das abwechslungsreiche und unterhaltsame Programm begann mit einer stimmungsvollen
Feldmesse, gehalten von Pater Roman vom Stift Heiligenkreuz.

            


            

Im Anschluss beim Frühschoppen sorgte das Blasorchester Guntramsdorf für gute Stimmung. Am Nachmittag gab es
dann die Verlosung des Gewinnspiels mit Glücksfee Doris Handler und das Duo Hackl sorgte für tolle Stimmung.
Auch für die Kleinen wurde ein Programm organisiert, sie konnten Kistenklettern mit der Feuerwehr Guntramsdorf.

            


            


Mitglied werden!

Gerne können auch Sie Mitglied in unserem Anningerverein werden und damit zum Erhalt der historischen Schutzhäuser,
Warten, Brunnen und Wegerhaltung in unserem schönen Anningergebiet beitragen! Eine Beitrittserklärung finden Sie ⇒ hier


Sperre der Jubiläumswarte am Anninger

Im Jahre 1898 wurde vom Verein der Naturfreunde in Mödling vom Jahre 1877, am Gipfel des Anningers,
die Kaiser-Jubiläumswarte zu Ehren der 50 jährigen Regentschaft von Kaiser Franz Joseph errichtet. Die
vom Kaiser eröffnete Warte besteht nunmehr seit etwa 120 Jahren und ist eine 25m hohe Stahlkonstruktion mit drei
Stockwerken und 78 Stufen. Ein bis heute wichtiges und beliebtes Ausflugsziel für alle Besucher des Anningergebietes
wurde damit geschaffen, daher gilt es die Warte auch als Wahrzeichen unseres Hausberges, dem Anninger, zu erhalten.

Im Laufe der Jahre hat fortscheitende Korrosion und Verwitterung dem Bauwerk zugesetzt. An Stahl- und Tragwerksteilen
und an der Verankerung im Betonfundament sind erhebliche Schäden festzustellen. Ein bautechnisches Gutachten, das kürzlich
von Baumeister Ing. Herbert Ribarich erstellt wurde, zeigt leider nichts Positives. Die Sicherheit für ein Betreten der
Warte ist nicht mehr gewährleistet. Daher hat der Vereinsvorstand beschlossen, ab sofort die Warte für Besucher zu sperren.

Derzeit wird ein Sanierungskonzept mit Kostenschätzung ausgearbeitet und mit der Baubehörde sowie der ÖBF-AG als
Grundeigentümerin wird Kontakt aufgenommen. Auch die Frage, ob ein Denkmalschutz besteht, ist noch zu klären.
Eines ist jedenfalls für Vereinsobmann Dr. Leopold Lindebner klar, die größte Herausforderung wird die Finanzierung
der zu erwartenden Kosten für eine Generalsanierung sein. Ohne breite finanzielle Unterstützung durch das Land NÖ,
den örtlichen Gemeinden und durch Sponsoren wird es nicht gehen.

Warum ist die Warte so beliebt?

Bei guten Sichtverhältnissen kann man einen herrlichen Rundblick über ganz Wien, das Marchfeld mit dem Flughafen
Schwechat, dem Leithagebirge, dem Wechsel- und Semmeringgebiet, den Schneeberg und die Hohe Wand genießen, an klaren
Wintertagen reicht der Blick sogar bis zum Gipfel des Ötschers. Der Husarentempel, die Burg Liechtenstein und das
Wiener Becken liegen dem Betrachter ebenso zu Füßen. An sonnigen Tag ist mit einigen Dutzend Besuchern zu rechnen.


⇒ Link zur Information des Vorstandes      ( Adobe Reader erforderlich: )


Erfolgreiche Generalversammlung des Anninger-Vereins

Bei der diesjährigen Generalversammlung des Vereins der Naturfreunde in Mödling vom Jahre 1877 ging es um die Wahl
eines neuen Vorstandes. Viele stimmberechtigte Mitglieder fanden sich auf der Krausten Linde ein.
Wie bereits bei der letzten Versammlung im Oktober 2018 angekündigt, legt Karl Burg seine langjährige Funktion
als Obmann zurück. Neben der Position des Obmanns kamen letztlich auch andere vakante Vorstandsposten hinzu.

Zu Beginn der Versammlung begrüßte der scheidende Obmann Karl Burg die Mitglieder sowie die Bürgermeister
Robert Weber, Rainer Schramm, Erich Moser und Mödlings Vizebürgermeister Ferdinand Rubel. Dann gab Burg einen
kurzen Rückblick über die jüngsten Tätigkeiten des Vereins und leitete dann zur Neuwahl des Vorstandes über.
Diese wurde gemäß dem Wahlvorschlag einstimmig angenommen. Der neue Obmann heißt Dr. Leopold Lindebner, der sich
auf die künftige Aufgabe und Herausforderung freut. Er bedankte sich zunächst bei Burg für sein bisheriges Engagement
und schickt auch gleich einen Dank in Richtung aller Bürgermeister, für deren bereitwillige künftige Unterstützung.

            

In seiner weiteren Ausführung macht Lindebner sehr deutlich: „Der Anninger ist unser aller Hausberg und ein wertvolles
Naherholungsgebiet. Er verdient unsere volle Aufmerksamkeit und darüber hinaus ist der Anninger eine wichtige
touristische Marke der gesamten Region. Mit der Sanierung und Erhaltung der beiden Schutzhäuser ‚Krauste Linde‘ und
‚Anningerhaus‘, der Instandhaltung der Aussichtswarten und der Betreuung von rund 100 km Wegenetz, soll sich die
Infrastruktur für Erholungssuchende im besten Sinne anbieten. Der Wald wirkt sich positiv auf die Menschen aus
und die Breite der Nutzer ist größer geworden. Alle sind herzlich willkommen, wenn mit Bedacht auf einander
Rücksicht genommen wird“.

Große Aufgaben warten auf den neuen Vorstand

Eins ist jedenfalls sicher, große Aufgaben stehen dem neuen Vorstand bevor. Konkret sprach Lindebner die notwendigen
Investitionen bei den Schutzhäusern an, die mit ihrer Bewirtschaftung dazu beitragen, den lokalen Tourismus zu beleben.
Hier bedarf es allerdings, im Hinblick auf die Erhaltung der Häuser, der Beteiligung seitens der Anrainergemeinden.
Wie das für die Gemeinden aussieht wurde anhand eines Finanzierungsschlüssels dargestellt, der einen Investitionskostenbeitrag
von 1 EURO pro Einwohner vorsieht. Als Obmann Stellvertreter wurde Baumeister Ing. Herbert Ribarich gewählt, der sich künftig
um dringende behördlich erforderliche Sanierungen der Häuser kümmert. „Schließlich sind die Krauste Linde und das Anningerhaus
die Aushängeschilder des Vereins und von Besuchern des Anningergebietes stark frequentiert“, so Obmann Lindebner.

            

Ing. Otto Pferschy, in seiner Funktion als zweiter Obmann Stellvertreter, bedankte sich ebenfalls herzlich bei allen
Bürgermeistern für das Entgegenkommen und die Bereitschaft ihren Beitrag zu leisten. Als Kassier wird HofR DI Matthias Baar
bestätigt, ebenso wie Klaus Percig als Kassier Stellvertreter. Neu in den Vorstand kommen Dr. Ulla Freilinger als
Schriftführerin und Helmut Nossek als Schriftführerin Stellvertreter. Dazu wird es ein Gremium an Beiräten, Fachleuten und
Bürgermeistern geben, die mit diversen Funktionen wichtige Aufgaben übernehmen. Auch Hubert Janku, der bereits die
Mödlinger Hütte im Gesäuse saniert hat, zählt zu diesem Team. Er war bereits im Vorfeld viele Stunden für den Anninger-Verein
tätig und wird auch künftig dem Verein zur Seite stehen. Leopold Lindebner ist jedenfalls überzeugt: „Die Umsetzung der
Ziele kann nur Schritt für Schritt erfolgen, aber in der Gemeinschaft werden wir das schaffen!“

Im Anschluss an die Wahl wurden von Alt-Obmann Karl Burg und Neu-Obmann Leopold Lindebner die Ehrungen langjähriger
Mitarbeiter vorgenommen. So erhielt Bgm. Rainer Schramm das silberne Vereinsabzeichen für 25-jährige Mitgliedschaft
und Ing. Andreas Hofer sowie Dr. Emmerich Pichler das goldene Vereinsabzeichen für 30 Jahre Mitgliedschaft.

            

Neuer Vorstand des Vereins der Naturfreunde in Mödling vom Jahre 1877:

Obmann: DI Dr. Leopold Lindebner
1. Obmann Stellvertreter: Ing. Herbert Ribarich
2. Obmann Stellvertreter: Ing. Otto Pferschy
Kassier: HofR DI Matthias Baar
Kassier Stellvertreter: Klaus Percig
Schriftführerin: DI Dr. Ulla Freilinger
Schriftführerin Stellvertreter: Helmut Nossek
1. Kassaprüfer: Vbgm. KR Ferdinand Rubel
2. Kassaprüfer: Bgm. Rainer Schramm
Ehrenobmann: Sen. DI Alfred Freunschlag

Unterausschuss mit Fachreferenten:

Österr. Bergrettung: Karl Lichtenöcker
Österr. Berg- & Naturwacht: Karl Lenk
Österr. Alpenverein: DI Hubert Janku
Wegreferent: Anton Polt
Rechtsreferent: Mag. Peter M. Wolf
Fachreferent: Ing. Herbert Feigl

            


Spannung vor der Generalversammlung des Anninger-Vereins

Spannend wird die nächste Generalversammlung des Vereins der Naturfreunde in Mödling vom Jahre 1877, am 6. April
auf der Krausten Linde, wenn es um 15 Uhr
um die Wahl eines neuen Vorstandes geht.

Wie bereits bei der letzten Versammlung im Oktober 2018 angekündigt, legt Karl Burg seine langjährige Funktion als
Obmann zurück. Auch andere Vorstandsposten müssen nachbesetzt werden. Einige Personen haben schon ihr Interesse an
einzelnen Funktionen kundgetan. Eine große Aufgabe steht dem neuen Vorstand bevor. So ist der Verein zuständig für
die Instandhaltung der beiden Aussichtswarten sowie die Schutzhäuser ‚Krauste Linde‘ und ‚Anningerhaus‘, die immer
wieder renovierungsbedürftig sind. Leider ist es jedes Mal ein Kraftakt, für notwendige Arbeiten an den Häusern
finanzielle Unterstützung von Anrainergemeinden zu erhalten, obwohl tausende erholungssuchende Bewohner aus dem
Bezirk, die Häuser und Aussichtswarten jährlich besuchen.

Auch die Zahlungsmoral der rund 500 Mitglieder ist leider sehr schwach. „So zahlen nur ca. 55% der Mitglieder den
jährlichen Mitgliedsbeitrag von geringen €10,-“, ist Kassier HR DI Matthias Baar enttäuscht. Der scheidende Obmann
Burg wünscht jedenfalls seinem Nachfolger künftig viel Kraft und Glück bei den Gemeinden und appelliert noch an alle
Bürger: „Wir alle zusammen sollten es als unsere Pflicht sehen, unseren Anninger mitsamt seinen Einrichtungen zu
pflegen und zu erhalten“. Daher sind alle Mitglieder sowie Freunde des Anningers herzlich zur Generalversammlung eingeladen.
Für alle die schlecht zu Fuß sind, gibt es um 14 Uhr eine Mitfahrgelegenheit beim Brunnen vor dem Parkplatz Prießnitztal.

⇒ Link zum Einladungsfolder      ( Adobe Reader erforderlich: )


                             

Obmann Karl Burg und Vorstandsmitglied Herbert Feigl vor der neu installierten UV-Entkeimungsanlage bei der Krausten Linde.


2018:                                 ( ⇑ zum Seitenanfang )


Viele Aufgaben für den Anninger-Verein

Viele Mitglieder fanden sich zur diesjährigen Generalversammlung des Vereins der Naturfreunde in Mödling vom Jahre 1877
beim Anningerhaus ein.

Obmann Karl Burg begrüßte zunächst die Mitglieder sowie Guntramsdorfs Bürgermeisters Robert Weber und Mödlings
Vizebürgermeister Ferdinand Rubel und gedachte dann im Besonderen des verstorbenen Mitgliedes Gerhard Gschiegl, der als
aktives Mitglied eine große Lücke im Verein hinterläßt. Im Anschluss zog Obmann Burg Bilanz über die letzten 3 Jahre,
in denen viele Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten an den beiden Schutzhäusern Krauste Linde und Anningerhaus,
sowie den beiden Aussichtswarten und den Brunnen durchgeführt wurden. Dabei würdigte er besonders die ehrenamtliche
Mitarbeit der zahlreichen Helfer und betonte, wie wichtig die finanzielle Unterstützung auch seitens der Anrainergemeinden ist.

                             

„Es gilt besonders die bereits in die Jahre gekommenen Häuser für die vielen Anningerbesucher instand zu halten, was
allerdings mit dem jährlichen Mitgliedsbeitrag von 10 EUR nicht finanziert werden kann“, so Burg und betont, dass der
Verein ebenfalls auf private Spenden angewiesen ist.

                             

In seiner weiteren Ausführung zeigte sich Karl Burg über den Erfolg des traditionellen Anningerkirtags sehr zufrieden und
gab bereits bekannt, dass der Anningerkirtag 2019 diesmal wieder auf beiden Schutzhäusern an einem Sonntag im Juni
stattfindet, unter der Patronanz der Gemeinde Guntramsdorf. Nach seinem Resümee gab der langjährige Obmann Burg bekannt,
dass er im kommenden Jahr, bei der Vorstandswahl im April 2019, nicht mehr kandidieren wird. Zum Abschluss der Sitzung wurde
die Ehrung langjähriger Mitglieder vorgenommen. So erhielten das Silberne Vereinsabzeichen für 25-jährige Mitgliedschaft
Lucas Drev und Robert Drev sowie DI Alfred Freunschlag. Mit dem Goldenen Vereinsabzeichen für 35-jährige Mitgliedschaft
wurde der anwesende Karl Fornezzi geehrt.

                                          


                                          


Anninger mit Defibrillatoren ausgestattet

Erst kürzlich hat der „Defi“ von der Krausten Linde einem Mountainbiker das Leben gerettet. Das zeigt, wie wichtig
diese lebensrettende Ausstattung am Anninger ist. Bereits 2013 hat der Verein der Naturfreunde in Mödling vom Jahre
1877 dafür gesorgt, dass das Anningerhaus sowie auch die Krauste Linde mit einem Defibrillator ausgestattet wurden.
Zum Einsatz kam der Defi auch bereits am Anningerhaus, wo mit Hilfe des Gerätes ein bewusstlos gewordenen Wanderer
wiederbelebt werden konnte.

Wartung lebenswichtig
Wichtig ist, dass nach einem Einsatz das Gerät einer Wartung unterzogen wird. Die Elektroden sind auszutauschen und
auch sonst muss die einwandfreie Funktion des Gerätes überprüft und gewährleistet sein. So führen die Hüttenwirte
eine regelmäßige Augenscheinkontrolle durch, und für die Instandsetzung ist die Firma Wienerl aus Traiskirchen zuständig.
Herr Wienerl, selbst begeisterter Berggeher, kommt daher gerne persönlich bei den beiden Schutzhäusern vorbei. So ließ er
es sich auch nicht nehmen, die Einschulung der Hüttenwirte sowie der Mitglieder des Vereins persönlich vorzunehmen.
„Wichtig ist, dass man keine Angst hat den Defibrillator zu handhaben“, erklärt der Fachmann. Das Gerät gibt im Einsatzfall
ganz automatisch, über einen eingebauten Lautsprecher und mit ruhiger Stimme, genaue Anweisungen was zu tun ist.

            

Defi Hinweistafeln
Für Vereinsobmann Karl Burg war die Investition in die zwei Defibrillatoren ein besonders wichtiges Anliegen. „Wir haben
damals nicht lange überlegt, als es hieß, dass Berghütten mit einem Defi ausgestattet sein sollten, da es bei Anstrengungen
immer wieder zu Herz-Kreislauf-Versagen kommen kann. Zwar sind die Kosten von 5.000 EUR pro Gerät nicht wenig, aber wenn
damit ein Leben gerettet werden kann, sicher etwas ganz Notwendiges“, so Burg. Damit für alle Anninger-Besucher künftig genau
sichtbar wird, wo im Ernstfall ein Defi zu finden ist, werden beide Schutzhäuser von der Firma Wienerl noch mit
Hinweistafeln ausgestattet.


Beste Stimmung beim 12. Anningerkirtag!

Der Verein der Mödlinger Naturfreunde vom Jahre 1877 lud am 10. Juni zum bereits zwölften Anningerkirtag ein, der heuer
auf der Waldrast Krauste Linde stattfand. Bei strahlend blauem Himmel verwöhnten das Team um Pächter Anton Kralicek mit
Spanferkel, Fassbier und vielen anderen Köstlichkeiten die zahlreichen Gäste.

            

Die diesjährigen Ehrengäste waren Bürgermeister und „Hausherr“ Rainer Schramm aus Gaaden, seine Ortschef-Kollegen
Hans Stefan Hintner aus Mödling, Robert Weber aus Guntramsdorf, Erich Moser aus der Hinterbühl und Ferdinand Köck
aus Gumpoldskirchen.

            

Das abwechslungsreiche und unterhaltsame Programm begann mit einer stimmungsvollen Feldmesse, und zahlreiche
Kirtagsbesucher nutzten die Möglichkeit zum Besuch der Heiligen Messe unter freiem Himmel. Im Anschluss beim
Frühschoppen sorgte die Gaadener Blasmusik für gute Stimmung. Am Nachmittag gab es dann den Bürgermeister-Bieranstich
mit Rainer Schramm sowie die Verlosung des Gewinnspiels, und die Band „Top-Mind“ sorgte für tolle Stimmung.
Auch für die Kleinen wurde ein Programm organisiert, sie konnten auf Eseln reiten und wurden von den Mödlinger
Pfadfindern mit lustigen Spielen unterhalten.

            

Jubiläum der Eisernen Warte am Anninger

Im Jahre 1898 als Aussichtswarte errichtet, feiert die Kaiser-Jubiläumswarte heuer ihr 120 jähriges Jubiläum. Die 25m hohe
Eisenkonstruktion wurde vom Verein der Naturfreunde in Mödling vom Jahre 1877, zu Ehren der 50 jährigen Regentschaft
von Kaiser Franz Joseph, am 3. Juli feierlich eröffnet. Mit drei Stockwerken und 78 Stufen steht die eiserne Warte
auf dem 653m hohen Gipfel des Eschenkogels, unweit des Anningerhauses und ist ein wichtiger Punkt auf dem Anninger.

Ausblick garantiert
Bei guten Sichtverhältnissen kann man einen weitreichenden Ausblick über ganz Wien, das Marchfeld mit dem Flughafen
Schwechat, den Wechsel, die Hohe Wand, das Stuhleck, den Schneeberg, den Husarentempel, die Burg Liechtenstein und
den Gaadener Steinbruch haben. An klaren Wintertagen reicht der Blick sogar bis zum Gipfel des Ötschers.

                                             

Renovierung erforderlich
In die Jahre gekommen war die Warte bereits zum 100. Jubiläum, was damals schon eine Renovierung notwendig machte.
So bekam die Metallkonstruktion 1998 einen neuen Anstrich und die Holzstufen sowie die Plattformen wurden durch
Metallgitter ersetzt. Doch dies waren nur einfache Ausbesserungen. Aufgrund fortschreitender Korrosion und Verwitterung
ist die Jubiläumswarte heute leider in einem Zustand, der eine umfassende Restaurierung notwendig macht, auch um
die Sicherheit der vielen Ausflügler zu garantieren. An einem sonnigen Tag kann man bis zu 40 Besucher zählen.
„Dieses beliebte Ausflugsziel am Anninger wollen wir unbedingt erhalten und weiterhin zugänglich machen“, sagt Vereins-Obmann
Karl Burg und macht klar, dass dies nur mit einer breiten finanziellen Unterstützung möglich ist.
Wünschenswert natürlich mit einem Zuschuss der Anrainergemeinden des Anningers, aber zusätzlich braucht es auch Gelder
von Sponsoren. „Unser Ziel ist es die Renovierung bis zum 125. Jubiläum abgeschlossen zu haben“, so Burg und ruft damit
zu einer Spendenaktion auf, wo man mit einer Vereinsmitgliedschaft ebenfalls seinen Beitrag leisten kann.


2017:                                 ( ⇑ zum Seitenanfang )


Reparatur der Hans Riffer-Quelle im September

Bei der Hans Riffer-Quelle, in der sogenannten S-Kurve im oberen Bereich der Anningerstraße wurde das Ausflussrohr
vom Verein der Naturfreunde von Mödling vom Jahre 1877 erneuert, nachdem durch Vandalismus dieses bereits zum
zweiten Mal abgebrochen war. Auch ist der Name der Quelle, benannt nach einem ehemaligen Obmann des Vereins, in Form
eines schönen Holzschildes gut sichtbar angebracht worden. „Eigentlich ist das Rohr bei der Quelle nur ein Wasserüberlauf“,
weiß Obmann Karl Burg zu berichten, denn 15 Meter oberhalb des Brunnens befindet sich ein unterirdischer Wasserbehälter,
der unter anderem von der Quelle beim ehemaligen Eschenbrunnen über eine 700 Meter lange Leitung gefüllt wird, und zur
Wasserversorgung der Krausten Linde dient.

            

„Daher kann sich die herausfließende Wassermenge auch innerhalb kurzer Zeit stark ändern. Es kommt vor, dass man beim
Hinaufgehen an dem Brunnen vorbeikommt und überhaupt kein Wasser kommt, aber eine halbe Stunde später beim
Hinuntergehen, das Wasser voll aus dem Rohr fließt“ so Burg und betont, dass der Verein von 1877 immer schon neben der
Erhaltung der beiden Schutzhäuser auch für die Brunnen im Anningergebiet verantwortlich ist und daher besonderen Wert auf
die Instandhaltung legt.

            


11. Anningerkirtag - 140jähriges Vereinsjubiläum!

Ganz im Zeichen des 140-jährigen Jubiläums des Vereins der Naturfreunde in Mödling vom Jahre 1877 stand der
11. Anningerkirtag, der in diesem Jahr unter der Patronanz der Marktgemeinde Hinterbrühl am Anningerhaus stattfand.
Bei herrlichem Wetter fanden unzählige Besucher bereits zur Feldmesse den Weg auf den Anninger. Beim Frühschoppen
mit der Blasmusik Gaaden ging es dann weiter im Programm. Für die Kleinen gab es Armbrustschießen und Dosenwerfen
mit der Hinterbrühler Feuerwehr, und am Nachmittag spielte die Gruppe ‚Quadrophonie‘ mit Max Paul auf.

            

Beim diesjährigen Gewinnspiel ging es um die Frage des Vereinsbestehens, und die glücklichen Gewinner konnten
große Geschenkkörbe mit nach Hause nehmen. Letztendlich fand noch der Bieranstich mit Bürgermeister Erich Moser statt,
bei dem es für alle Besucher dann Freibier gab. Für das leibliche Wohl sorgten in professioneller Weise Walter und
Christine Maresch mit ihrem Team vom Anningerhaus.

            

Vereinsobmann Karl Burg und Mag. Peter Wolf hoben in ihren Ansprachen noch einmal hervor, wie wichtig neue Mitglieder
sind, und die Mitarbeit im Verein gewünscht ist. Sie zeigten sich begeistert von den vielen Besuchern, unter denen auch alle
Bürgermeister sowie viele Gemeindevertreter der Anrainergemeinden vertreten waren.

            


2016:                                 ( ⇑ zum Seitenanfang )


Am 21. November 2016 ist unser Ehrenobmann Baurat h. c. Arch. Dipl. Ing. Johann Podivin unerwartet verstorben.

Lesen Sie hier einen Nachruf aus der NÖN.      ( Adobe Reader erforderlich: )


Mit 48 stimmberechtigten Mitgliedern und 20 Gästen war die diesjährige Hauptversammlung des Vereins
der Naturfreunde in Mödling vom Jahre 1877 am Anningerhaus am 22. Oktober 2016 bestens besucht. Zunächst
gab Obmann Karl Burg einen Bericht über das vergangene Vereinsjahr. Neben der Renovierung der Wilhelmswarte
gab es eine Vereinsausstellung bei der RRB Mödling sowie einen erfolgreichen 10. Anningerkirtag, der auch im
nächsten Jahr wieder stattfinden wird. Burg bedankte sich herzlich bei den Mitgliedern die bei Arbeiten tatkräftig
mithalfen und auch bei der RBB Bank für deren Unterstützung.

Stellung nahm Karl Burg auch zum Thema Kündigung des
Pächters der Krausten Linde, erklärte die Hintergründe der Kündigung und die Situation aus Vereinssicht.
Dabei stellte er klar, dass man sich mit den Bürgermeistern der Anrainergemeinden geeinigt hat, dem Pächter Toni
Kralicek noch eine Chance zu geben, nachdem dieser die Schulden dem Verein gegenüber bezahlt hat. Burg machte aber
auch deutlich, dass der Verein sich an seine Statuten halten müsse und ausständiges Geld nicht einfach abschreiben könne.
Nun gilt es bei einem gemeinsamen Treffen genaue Punkte festzulegen, die eine bessere künftige Zusammenarbeit mit
dem Pächter sicherstellen sollen.

Nach den Ausführungen des Obmanns wurde die Neuwahl des Vorstandes durchgeführt und Karl Burg in seinem Amt
bestätigt. Bürgermeister Rainer Schramm und Vizebürgermeister Ferdinand Rubel gratulierten Burg und sagten weiterhin
die Unterstützung der Gemeinden Gaaden und Mödling zu. Danach wurden Waltraud Burger für ihre jahrzehntelange Tätigkeit
als Kassier und Kassaprüfer sowie der anwesende Dr. Jürgen Besemer für seine 25 jährige Mitgliedschaft geehrt.
Für einen stimmungsvollen musikalischen Ausklang sorgte Max Paul mit seinem Ensemble “Quadrophonie”.

            


            


Bereits seit einem Vierteljahrhundert bewirtschaften Christine und Walter Maresch als Pächter das Anningerhaus und
versorgen ihre Gäste mit kulinarischen Köstlichkeiten. Gefeiert wurde dies am 14. Oktober am Anningerhaus mit den
Gratulanten Bürgermeister Rainer Schramm aus Gaaden, Robert Weber aus Guntramsdorf, Peter Wolf aus Maria Lanzendorf,
Gemeindevertreter Klaus Perzig aus Mödling und dem gesamten Vereinsvorstand des Vereins der Naturfreunde in Mödling
vom Jahre 1877, die Eigentümer des Schutzhauses sind.

Das Anningerhaus ist seit jeher ein beliebtes Ausflugsziel im Wienerwald, das stark von Wanderern und Mountainbikern
frequentiert wird. Daher ist es dem Verein besonders wichtig, mit der Familie Maresch bereits seit 1991 einen verlässlichen
Pächter gefunden zu haben. Obmann Karl Burg überreichte dem Pächter-Ehepaar eine eigens angefertigte Ehrenurkunde und
freut sich auf die weiterhin gute Zusammenarbeit. Bürgermeister Schramm ist besonders erfreut, dass das Anningerhaus auf
Gaadener Gebiet steht und die Gäste so hervorragend bewirtet werden.

Nachdem der Chef selbst kocht und ein Gourmet ist, reicht auch das Angebot weit über das übliche Hüttenangebot hinaus,
es werden besonders regionale und saisionale Produkte eingesetzt. Zu den Klassikern wie Schnitzerl, Hausmannskost und
Brett´ljaus´n, stehen auch ein hervorragender Topfen- und Apfelstrudel auf der Speisekarte. Dazu gibt es immer wieder
Wildspezialitäten. Im Angebot stehen auch ein selbstgemachter Kräuter-Hollersaft, ein Anninger-Honig der eigenen Bienen
und ein Anninger-Lippenbalsam. Neben der Bewirtung der Gäste, die bei einer Wanderung gemütlich einkehren wollen, bietet das
Anningerhaus auch Platz für Firmenevents oder Geburtstagsfeiern an, und für die kleinen Gäste befindet sich direkt vor dem
Haus ein “Natur-Spielplatz” zum Austoben.

            

            


Der Verein der Naturfreunde in Mödling vom Jahre 1877 organisierte Ende September eine Wanderung mit den
Mitarbeitern der Raiffeisen Bank Mödling zum Anningerhaus. Dort wurde die von der Raika gesponserte
Wetterstation von Obmann Karl Burg und Direktor Dr. Alois Zach offiziell eingeweiht.

Die Wanderung fand unter dem Motto “Wandern mit Alois” im Rahmen des Raiffeisen Gesundheits-Programmes statt,
welches von Dr. Zach initiiert wurde. Angebracht wurde die neue Wetterstation beim Anningerhaus von Vereinsobmann
Karl Burg, der sich bei der Raika für die Unterstützung bedankte. Die Wetterstation ist eine wichtige Information für Wanderer,
so Burg und weist zugleich noch auf die Hauptversammlung des Vereins am 22. Oktober um 15 Uhr am Anningerhaus hin,
zu der auch Nichtmitglieder herzlich willkommen sind.

            


            


Am Sonntag, den 19. Juni kamen bei herrlichem Wetter viele Besucher zum 10. Jubiläum des Anningerkirtages.
Ausgerichtet vom Verein der Naturfreunde in Mödling vom Jahre 1877 und unter der diesjährigen Patronanz der
Marktgemeinde Gumpoldskirchen, startete das Fest am Anningerhaus mit einer ökumenischen Feldmesse, gehalten von
Pfarrer Posch und Pfarrerin Lippl-Tikkanen aus Mödling. Beim anschließenden Frühschoppen spielte der Musikverein
Gumpoldskirchen, und für die Kinder gab es Kistenklettern mit der Freiwilligen Feuerwehr Sittendorf sowie einen
Naturlehrpfad mit Förster Manuel.

Obmann Karl Burg begrüßte die Bürgermeister der Anningergemeinden, bedankte sich bei allen Sponsoren sowie
Mitgliedern für die Unterstützung und führte die wichtigen Arbeiten auf, die im vergangenen Jahr geleistet wurden,
wie die Renovierung der Wilhelmswarte, die Instandhaltung des Eschenbrunnens und Ochsenbrunnens, die Installation einer
UV Anlage für die Wasseraufbereitung am Anningerhaus, die nach Waldarbeiten notwendigen Wegmarkierungen und die Rettung
der Kaiser-Franz-Josefs-Jubiläumseiche. “Um all diese Arbeiten durchführen zu können ist es wichtig, neue Mitglieder
zu bekommen, die mit einem geringen Beitrag von nur € 10,- pro Jahr den Verein unterstützen”, wies Obmann Burg
auf diese Notwendigkeit hin.

Weitergefeiert wurde dann am Nachmittag ab 14 Uhr auf der Krausten Linde, wo es den traditionellen Bürgermeister-Bieranstich
diesmal mit Ferdinand Köck aus Gumpoldskirchen gab, die Ziehung der Gewinner der gut gefüllten Präsentkörbe
und für Kinder Dosenwerfen und Eselreiten mit Norbert Stock. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Gruppe “Top Mind”.
Bei sommerlichem Wetter waren die Gastgärten beider Schutzhäuser restlos gefüllt, und Familie Maresch sowie Toni Kralicek
sorgten wieder bestens fürs leibliche Wohl der Besucher.

            


Im ganzen Monat Mai 2016 präsentiert sich der Verein der Naturfreunde in Mödling von 1877 in der
Themenzone im Forum der Raiffeisen Regionalbank Mödling, und setzt sich in einer Ausstellung mit der
Geschichte des Anningers DAMALS sowie mit der Nutzung des Anningergebietes HEUTE auseinander.

Zur dieser Ausstellung hat Mödlings zweitältester Verein auch eine Broschüre aufgelegt, in der man neben
Informationen zum Anninger auch die Aufgaben des Naturschutzvereins nachlesen kann. So zählt zur Hauptaufgabe
die umfangreiche Pflege, Erhaltung und der Schutz der Landschaft im Anningergebiet. Zudem betreibt und erhält
man die beiden Schutzhütten “Krauste Linde” und “Anningerhaus”, ist für die Erhaltung der Aussichtswarten
“Wilhelmswarte” und “Jubiläumwarte” zuständig, pflegt die örtlichen Quellen und Brunnen und
kennzeichnet Wanderwege.

Bei der Eröffnung der Ausstellung war der Vereinsvorstand zahlreich vertreten; die Ausstellung im Raiffeisen Forum
ist noch bis 31. Mai zu besichtigen.

                             


2015:                                 ( ⇑ zum Seitenanfang )


Im Rahmen der Hauptversammlung des Vereins der Naturfreunde in Mödling vom Jahre 1877 fand am
10. Oktober um 15 Uhr auf der Krausten Linde auch eine Lesung zu dem Buch “Die Freisinger” statt.
Dieser historische Roman über die Geschichte Gumpoldskirchens zur Zeit der Industrialisierung erschien
bereits 1947 in der Erstauflage von Franz Schnitzer. Aus der Neuerscheinung lasen Lilly Hagenauer,
Hedwig Schnitzer-Voget und Rudolf Pansky Auszüge mit Bezug zum Anninger und Gumpoldskirchen.

Des Weiteren wurde von Vereinsobmann Karl Burg ein Rückblick über das erfolgreiche Vereinsjahr,
sowie ein Ausblick über die kommenden Vereinsaktivitäten gegeben. Die Krauste Linde war an diesem
Nachmittag neben den Vereinsmitgliedern auch mit deren Freunden, anderen Gästen und Interessierten
sehr gut gefüllt.

            


            


            


Bei strahlendem Sonnenschein fand am letzten Sonntag im Mai der traditionelle Anningerkirtag statt,
ausgerichtet vom Verein der Naturfreunde in Mödling vom Jahre 1877 und unter der diesjährigen
Patronanz der Stadtgemeinde Mödling. Nach einem bestens besuchten Vormittag am Anningerhaus mit
Feldmesse und Frühschoppen mit der Blasmusik Mödling, ging es ab 14 Uhr weiter auf der Krausten Linde.
Bis auf den letzten Platz war der Gastgarten gefüllt und die Gäste wurden von Toni Kralicek und seinem
Team bestens versorgt.

Beim Bieranstich von Mödlings Bürgermeister Hans Stefan Hintner mit Unterstützung seines Amtskollegen
Rainer Schramm aus Gaaden kamen die Erwachsenen auf ihre Kosten, und die Kinder konnten sich beim
Dosenwerfen und am Schießstand amüsieren. Tolle Preise gab es beim Anningerkirtag-Gewinnspiel zu gewinnen,
und einige Wanderer zogen mit gut gefüllten Präsentkörben Richtung Tal. Für die musikalische Unterhaltung sorgte
die Wiener Neudorfer Tanzlmusi. “Wir freuen uns, dass fast 500 Besucher an diesem Tag zum Anninger gekommen sind
und der Anningerkirtag immer mehr an Beliebtheit gewinnt”, freut sich Obmann Karl Burg über die gelungene Veranstaltung.

            


            


            


Bilder und Gschichtl’n vom Anninger -
Auf den Spuren der Geschichte des Anningers wird die Bevölkerung um alte Fotos gebeten.


Generationen von Wanderern kennen das Anningergebiet und als beliebtes Ausflugsziel zog es schon immer
viele Menschen an. Um sich noch mehr mit der Geschichte des Anningers auseinanderzusetzen, sucht der
“Verein der Naturfreunde in Mödling vom Jahre 1877” alte Fotos, Aufzeichnungen oder Zeitungsausschnitte.
Unterlagen über das Anningerhaus, die Krauste Linde, das Kaisergerndlhaus oder die Aussichtswarten und
Brunnen können per Post oder digital übermittelt werden. “Es hat sicher der eine oder andere noch Bilder
zuhause oder Anekdoten über den Anninger zu erzählen” ist Obmann Karl Burg überzeugt, und steht auch für
Gespräche telefonisch unter 02236 / 41534 (Burg Versicherungen) zur Verfügung.


2014:                                 ( ⇑ zum Seitenanfang )


Anfang Dezember kam es an den Baumbeständen im Anningergebiet, durch enorme Eislasten auf den Bäumen, zu
Bruchschäden. Starkäste knickten ab, mitunter stürzte die Baumkrone oder gar der gesamte Baum zu Boden.
Arg in Mitleidenschaft gezogen wurden auch die zwei mächtigen Bäume beim Anninger Schutzhaus, nämlich eine
Rotbuche und eine Eiche, welche als Kaisereiche bekannt ist. Die im Bereich des Seiteneinganges stehende Rotbuche
wurde durch einen Kronenbruch so schwer geschädigt, dass diese gefällt werden muss. Die Kaisereiche im
Zugangsbereich zur Hütte hat die überwiegende Zahl der Starkäste verloren. Mit einem fachgerechten
Zurückschneiden der gebrochenen und angebrochenen Äste soll versucht werden, den Baum zu retten. Es bleibt
zu hoffen, dass sich die während der Regentschaft von Kaiser Franz Josef gepflanzte Traubeneiche erholen kann.

Gemeinsam mit dem Obmann des Vereins der Naturfreunde in Mödling vom Jahre 1877, Karl Burg, besichtigten
seitens der Stadtgemeinde Mödling Forststadtrat Dr. Leopold Lindebner und Stadtgärtnermeister Rauch den Schaden.
Die Stadtgemeinde Mödling wird nunmehr die Fällungsarbeiten und Kronenschnittmaßnahmen durchführen,
sodass auch die Gefährdung für die Besucher des Anninger Schutzhauses beseitigt wird. “Wir hoffen, dass wir
wenigstens die mehr als hundertjährige Kaisereiche retten können, diese ist immerhin ein kulturhistorischer und
organischer Teil des Anninger Schutzhauses”, so Stadtrat Dr. Lindebner und Obmann Karl Burg, der sich für die
großzügige Hilfe der Stadtgemeinde herzlich bedankt.

                                             


Der Vorstand des Vereins der Naturfreunde in Mödling vom Jahre 1877 lud am 11. Oktober zur alljährlichen
Generalversammlung ins Anningerhaus. Zunächst gab Obmann Karl Burg den Mitgliedern einen Überblick zur
Geschichte und über das 137jährige Engagement des Vereins. Weiters berichtete er aktuell über den Fortschritt der
Dacharbeiten beim Anningerhaus, und gab einen Ausblick auf die Notwendigkeit zur Sicherstellung der Wasserversorgung
bei der Krausten Linde.

All diese Arbeiten fordern das Budget, für dessen Transparenz Kassier HR DI Matthias Baar verantwortlich ist und von
Vize-Bgm. Ferdinand Rubel in seiner Funktion als Kassaprüfer gelobt wurde. Lob gab es auch für Dr. Emmerich Pichler,
der bei der Neuanbringung und Aufrechterhaltung der Wegmarkierungen in diesem Jahr besonders viel zu tun hatte;
wurde doch ein großes Stück Wald unterhalb des Anningerhauses gerodet, wodurch viele Markierungen verschwanden.
“Mit Dr. Pichler haben wir jemanden, der diese Arbeit wirklich fachmännisch und verlässlich erledigt”, zeigt sich
Obmann Burg glücklich über die tatkräftige Hilfe.

Abschließend wurden zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft mit dem silbernen und goldenen Vereinsabzeichen
geehrt.

            


            


Nachdem das Dach des Anningerhauses bereits in die Jahre gekommen ist, und Mitte März noch von Sturmtief “Eve”
stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, war eine Neudeckung dringend notwendig. Als Eigentümer des Schutzhauses
konnte der Verein der Naturfreunde in Mödling vom Jahre 1877 nun endlich mit der Neudeckung des Daches starten.
Ermöglicht wurde die Finanzierung durch eine großzügige Spende von Ehrenmitglied Klaus Longin und einer Finanzspritze
der Anrainergemeinden.

Seit einer Woche ist das Anningerhaus mit einem Gerüst umgeben, welches von der Firma Wedl-Kogler gratis zur Verfügung
gestellt wurde. Die Dachdeckerarbeiten werden von der Mödlinger Firma Rehberger durchgeführt und dauern noch bis
Mitte/Ende Oktober. Das Anningerhaus ist selbstverständlich während der Arbeiten geöffnet, und Anningerhaus-Wirt Walter
Maresch versichert einen ungestörten Gastronomie-Betrieb zu den Öffnungstagen von Mittwoch bis Sonntag.

            


Viele große und kleine Besucher kamen am 1. Juni zum 8. Anningerkirtag am Anningerhaus und zur Krausten Linde
gewandert. Den Auftakt machte die Feldmesse mit Pater Kosmas aus Gaaden beim Anningerhaus, und im Anschluss gab es
einen Frühschoppen mit dem Blasorchester Guntramsdorf. Für die Kleinen wurde von den Freiwilligen Feuerwehren
Sittendorf und Guntramsdorf Kistenklettern und Zielspritzen geboten, und als Highlight konnten Lamas geführt werden.

            

Organisiert wurde der Anningerkirtag vom Verein der Naturfreunde in Mödling von 1877, deren Obmann Karl Burg
sich über die zahlreichen Gäste freute, zu denen auch die Bürgermeister der Anningergemeinden
Hans Stefan Hintner aus Mödling, Rainer Schramm aus Gaaden, Erich Moser aus der Hinterbrühl und Vizebürgermeister
Robert Weber aus Guntramsdorf zählten. In seiner Begrüßungsrede bedankte sich Obmann Burg besonders
bei dem großzügigen Spender Klaus Longin aus Mödling, der die finanzielle Grundlage zur Dacherneuerung am
Anningerhaus legte und verlieh ihm die Ehrenmitgliedschaft für besondere Verdienste in Gold.

            

Weiters konnte Burg mit Freude Bezirkshauptmann Dr. Philipp Enzinger als 500. Mitglied im Verein begrüßen.
Ab 14 Uhr zogen viele der Besucher dann weiter zur Krausten Linde, wo das Fest mit Weindegustation und musikalischer
Unterhaltung der Wiener Neudorfer Tanzlmusi weiterging. Für das leibliche Wohl sorgten wie immer die Hüttenwirte
Walter Maresch vom Anningerhaus und Toni Kralicek von der Krausten Linde.

                   


Der Verein der Naturfreunde in Mödling vom Jahre 1877 verlieh Anton Mayerhofer das goldene Vereinszeichen
für 50 Jahre Mitgliedschaft. Überreicht wurde die Urkunde von Obmann Karl Burg im Rahmen des Stammtischtreffens
auf der Krausten Linde im April.

            


Sturmtief “Eve” machte Mitte März auch nicht vor dem Dach des Anningerhauses halt. Mehr als 1 Quadratmeter
Ziegel wurden bei dem Sturm abgedeckt. Eigentümer der beiden Schutzhäuser am Anninger ist der Verein der
Naturfreunde in Mödling von 1877, und somit auch für die Erhaltung zuständig. “Aus eigenen Mitteln ist die
Finanzierung nicht möglich. So sind bereits seit Jahren Gespräche mit den Finanzchefs der anliegenden Gemeinden
im Gange, um das marode Dach des Anningerhauses zu sanieren. Doch bis jetzt ist der erforderliche Betrag noch nicht
zusammengekommen”, so Obmann Karl Burg. Ein Teilbetrag fehle noch, den man aber hofft bald zusammen zu bekommen.
Um die Zukunft der beiden beliebten Schutzhäuser als Ausflugsziele auch weiterhin zu sichern, startet der Verein nun eine
Mitgliederoffensive. “Unser Ziel ist es die Mitgliederzahl um einiges zu erhöhen, da die Vereinsgröße
auch die Chancen auf Förderungen erhöht”, so der Obmann über den Hintergrund der Aktion.
“Außerdem stehen die Schutzhäuser ja allen zur Verfügung und es wäre schön, wenn möglichst
viele Bürger mit einem kleinen Beitrag zur Erhaltung beitragen könnten”. Die Mitgliedsbeiträge sind gering
und mit 10,- € jährlich für jeden leistbar. Anmeldungen zur “Werde Mitglied-Aktion” sind sowohl am Anningerhaus
als auch auf der Krausten Linde zu erhalten.

            


Ende Februar 2014 konnte sich der Vorstand des Vereins der “Naturfreunde in Mödling vom Jahre 1877”
über eine Verbesserung bei der Wasserversorgung der Waldrast Krauste Linde (durch den Eschenbrunnen) freuen:
Da dieser im Winter oftmals eingefroren und somit die Wasserversorgung nicht gegeben war, wurde nun eine
Abdeckung installiert, die das Einfrieren des Brunnens künftig verhindern und so die Wasserversorgung der
Krausten Linde auch in den Wintermonaten sicherstellen soll. Besonders erfreulich an dieser Erweiterung war die
Unterstützung durch die ausführenden Firmen Schlosserei Koiner und Gerüstbau Wedl-Kogler, die dafür
gesorgt haben, dass der Verein nur die Kosten für das Material übernehmen musste.
Ein herzliches Dankeschön dafür!


2013:                                 ( ⇑ zum Seitenanfang )


Trotz regnerischen Wetters kamen am 9.November 2013 rund 50 Mitglieder zur Hauptversammlung der
“Naturfreunde in Mödling vom Jahre 1877” zur Krausten Linde, um einen neuen Vorstand zu wählen.
Der bisherige Obmann RA Mag. Peter Wolf erklärte seinen Rücktritt aus beruflichen Gründen, bedankte
sich für die Unterstützung der letzten Jahre und übergab die Agenden dem einstimmig neugewählten
Obmann Karl Burg. Der Mödlinger Versicherungsmakler ist bereits seit vielen Jahren im Verein aktiv, und als
“begeisterter und regelmäßiger Anningergeher” mit den auf ihn zukommenden Aufgaben bestens vertraut.

     

Freuen konnte sich der neue Obmann auch gleich über zwei Defibrillatoren, die auf kurzem Wege von den
Anningergemeinden finanziert wurden, und nun auf der Krausten Linde und dem Anningerhaus montiert
werden. Dazu gab es vom Fachmann Ing. Wilhelm Wienerl eine Demonstration für alle Anwesenden zur
Handhabung der Geräte. Künftig wird es Vorschrift sein, dass Berghütten mit einem Defibrillator
ausgestattet sind, um einen “plötzlichen Herztod” zu vermeiden und Leben zu retten, weiß Karl Burg
und bedankt sich bei den Sponsoren.

            


            


Am 26. Mai 2013 fand mittlerweile schon zum 7. Mal wieder der beliebte Anningerkirtag statt. Der Verein der
“Naturfreunde in Mödling von 1877” konnte auch heuer wieder zahlreiche Gäste begrüßen, wenngleich das
Wetter nicht ganz so optimal war wie in vergangenen Jahren. Das tat aber der guten Stimmung unter den
Besuchern keinen Abbruch, und so war es einmal mehr ein gelungener Kirtag auf unserem schönen Hausberg.





2012:                                 ( ⇑ zum Seitenanfang )


Im 135. Jahr des Vereinsbestehens fand am 17. Juni 2012 der 6. Anningerkirtag der “Naturfreunde in Mödling
von 1877” statt. Die Patronanz übernahm heuer die Gemeinde Hinterbrühl unter der Leitung von Bürgermeister
Benno Moldan. Bereits in den vergangenen Jahren erfreute sich der Anningerkirtag großer Beliebtheit, wozu
auch die Unterstützung der umliegenden Gemeinden und deren Bürgermeister stets beiträgt.

            

Zum Auftakt des diesjährigen Anningerkirtags gab es um 10 Uhr eine Feldmesse beim Anninger-Schutzhaus.
Für gute Stimmung sorgte beim anschließenden Frühschoppen die Musikkapelle Gießhübl. Das Pächterpaar
Maresch-Sedlak verwöhnte die Besucher mit Fassbier sowie Köstlichkeiten aus der Küche. Weiters gab es ein
Unterhaltungsprogramm mit Spielen, bei dem auch die Kinder auf ihre Kosten kamen.

            

Ab 14 Uhr war dann der Start zum Kirtag bei der Krausten Linde. Die Hinterbrühler Hausmusik sowie Bertl B.
sorgten für gute Stimmung und auf dem eigens aufgestellten Tanzboden durfte getanzt werden. Zudem gab es
kurzweilige Unterhaltung mit Weinverkostung, Dosenwerfen und einem Gewinnspiel. Pächter Toni Kralicek und
sein Team kümmerten sich dort um das leibliche Wohl der Gäste.

            

Für all jene die es nicht zu Fuß auf den Anninger schafften, war wie in der Vergangenheit ein Shuttledienst
von 9-11 Uhr eingerichtet.


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